Dienstag, 29. Juli 2008

Drinnen oder draußen?

Der Grund für die Gleichnisreden (Mark4.10-12)

10 Als er aber allein war, fragten ihn die, welche um ihn waren, samt den Zwölfen über das Gleichnis. 11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu erkennen, denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil, 12 »damit sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie nicht etwa umkehren und ihnen die Sünden vergeben werden.«

Entweder drinnen oder draußen. Mit IHM oder gegen ihn.
Leben oder Tod.
Wir sind es, die uns entscheiden müssen.
Wie ein "Ich will" zur Hochzeit.
Gott hat sich schon längst für uns entschieden.

"Wenn ich erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen"
Lassen wir uns ziehen von seiner Liebe. Jeden Tag aufs Neue.

Freitag, 28. März 2008

Alltäglich?

Zuhören, die Ohren offen halten,
versuchen zu verstehen,
die Augen des Herzens nicht zu verstellen
um die Wahrheit zu erkennen, zu ihr zu stehen, zustimmen;
Der Lüge, allem Bösem weichen
durch seine Kraft und Weisung,
und die Wahrheit tun.

Gott kann man nicht belügen,
nur sich selbst,
belügen und betrügen.
Wahrhaftig sein
durch seine Gnade,
das ist wahre Liebe,
das ist wahre Kraft.

Dienstag, 12. Februar 2008

Schau nicht zurück

Schau nicht zurück nach all dem Alten,
das dir doch längst genommen ist.
Du kannst das Gestern nicht behalten,
selbst wenn du ihm verhaftet bist.
Lass es nur hinter dir zurück.
Es hindert sonst dein Lebensglück.

Sieh nicht nach vorn nach all dem Neuen,
das dir doch tief verborgen bleibt.
Es kann dich heut’ noch nicht erfreuen,
was Zukunft in dein Stammbuch schreibt.
was morgen ist, kommt früh genug.
Leb heute; so nur lebst du klug.

Blick heute auf zum Himmelslicht,
das ausgeht von dem Herrn der Welt.
Was er dir sagt, betrügt dich nicht.
Es ist zu deinem Heil bestellt,
zu deiner Hilfe, deiner Kraft,
die dir heut’ Gottes Beistand schafft.

Drum lebe heut’ mit frohem Mut
und glaube fest: Der Herr ist nah.
ER führt dich sicher, hält dich gut.
ER ist in allem für dich da.
ER ist’s der immer dein gedenkt
und der dir jedes Heute schenkt.

(Lothar von Seltmann)

Sonntag, 3. Februar 2008

Umgedreht

Stark sein
bedeutet Schwachsein
Schwach im Eigenem
stark sein
in IHM

wie schwach bin ich wirklich
oder bin ich immer noch zu stark
um mich in Demut zu beugen
vor IHM

schau ich zu IHM
sehe ich meine Stärke
die ihm das Leben - meine Schwachheit
gekostet hat
und sehe wahre Stärke
in IHM

Er ist wahrhaft stark
und machtvoll mit seiner Liebe
die mich in meiner Schwachheit
nicht schwach sein läßt
sondern stark macht
in IHM

Samstag, 2. Februar 2008

Du darfst sein Kind sein

Du darfst ein Kind sein
ein Kind des Höchsten
du wirst von neuem geboren
und hast einen Vater im Himmel

Du darfst sein Sohn sein
wirst einer von seinen geliebten Kindern
darfst dich in seine liebende Hand bergen
und dich seiner Liebe erfreun

Du darfst ein Bote sein
von seiner Liebe zu dir, zu allen zeugen
den alle sollen seine Kinder sein und wieder zurückkehren
in die Arme des Vaters

Donnerstag, 31. Januar 2008

Alle gute Gaben, den Geber darfst Du haben

Alle guten Gaben
alles was wir haben
kommt oh Herr von Dir
doch danken wir dafür?

Komm Herr, sei - nicht nur unser Gast, sondern bleib,
und segne das nicht, was Du uns nicht bescheret hast.

Unser Vater, der Du thronst im Himmel,
und wir weilen auf Erden,
der Geist Deines Sohnes belebe uns.
Geheiligt werde Dein Name,
und mach uns unsren Neuen recht bewusst.
Dein Reich komme,
vor allem in unsren Herzen,
dein Wille geschehe,
und nicht unsrer,
so wie im Himmel so auch auf der Erden,
darin sollen wir selig werden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
auf das es wir speisen und wachsen und uns freuen
das Dein Sohn ist kommen durch den Geist in unsre Herzen,
und vergib uns unsere Schuld,
bring das Opfer recht vor Augen, und Deine Liebe,
wie auch wir vergeben unsren Schuldigern,
weil Du gelitten hast für alle, alle Welt.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern hilf widerstehen und ertragen und lernen,
und erlöse uns von dem Bösen,
und lehre uns Deinen Triumphzug in Christus.
Denn Dein ist das Reich
so auch wir
und Die Kraft
wirke in uns mit Macht
und die Herrlichkeit,
die wir mit Dir teilen dürfen,
in Ewigkeit,
ja, Herr Jesus komm!

Amen.

Sonntag, 20. Januar 2008

Altes und Neues (4)

Angst

sie zieht wie dunkle Wolken auf,
bedrohend, bedrückend,

aus dem Rücken überfällt sie deine Seele
bis dein Herz in der Ecke steht,
und du dich vergräbst,
verbuddelst in der Erde
bis der Sturm vorüber ist

du weißt, er bringt den Regen,
den du brauchst,
und die Sonne kommt hernach,
und die Freude,

doch was bleibt
ist ein nasser Rücken
bis die Sonne kommt
und dich trocknet.